Freitag, 28. August 2015

This is NOT OKAY



Ein kleines bisschen bereitet mir die Teilnahme an dieser Nähbloggeraktion
mit der gegen die Ausbeutung in der Bekleidungsindustrie protestiert werden soll, 
Bauchschmerzen.

Erstens weiß ich gar nicht, wie meine Stoffe entstanden sind.
Und zweitens nähe ich mehr, als ich brauche, was nicht wirklich nachhaltig ist.




Aber ich werte es mal als gute Tat, 
dass ich in den letzten ca. vier Jahren so gut wie keine Klamotten gekauft habe.

Genau wie ich auch sonst Fertigprodukte vermeide
und unser (weniges) Fleisch schon lange nur noch beim Fleischer kaufe.

Also der gute Wille für ein verantwortungsvolles Konsumverhalten ist da  :-)





Der Shirt ist neu, nach dem ELSE-Schnitt, 
mit U-Boot-Ausschnitt, weiterem Rockteil und kurzen Ärmeln,
insgesamt in der Länge gekürzt, 
dafür unten in der Weite noch etwas zugegeben.
Der Jersey (BW mit 3% Elastan) ist aus einem Leipziger Stoffladen.


Die Hose kennt Ihr vom Japan-Sew-Along, HIER hab ich sie vorgestellt.
Den Leinenstoff hatte ich bei einem großen Stoffe-Onlineversand gekauft.




Den Hut trage ich nur, damit ich nicht den Kopf abschneiden muss  :-)
HIER vorgestellt.
Verwendet habe ich grauen Leinenstoff vom Möbelschweden 
und weißen BW-Köper von einem kleineren Stoffversandhaus.




Die Fotos sind bei dem schönen Spaziergang mit Konzert entstanden, 
von dem ich am Sonntag berichtet habe (KLICK).





Welche Nähbloggerinnen sich an dieser Protestaktion beteiligen, kann man hier sehen: 





Liebe Susanne, da hast Du noch richtig viel Arbeit vor Dir...
Hab lieben Dank für diese Aktion!



Donnerstag, 27. August 2015

Top für heiße Tage



Wie ich HIER schon angedeutet habe,
musste vor dem Urlaub noch ein leichtes weißes Trägershirt her.
(in dem verlinkten Post ist auch die hier gezeigte Hose vorgestellt)




Der Jersey war so dünn, dass ich ihn doppellagig haben wollte. 
Dafür reichte dann aber das Meterchen Stoff nicht aus.
Da hab ich dann wirklich mal wieder gebastelt,
und die verschieden langen oberen Lagen vorn und hinten sehen schon merkwürdig aus.




Aber im heißen Italien war das Top ein geliebtes Teil!


Den Verlauf der oberen Kante habe ich von diesem Kleid (KLICK) übernommen
und den Rest nach Gefühl zugeschnitten  :-)
Für die Träger habe ich eine fertige Spitze aus dem Vorrat gegriffen,
längs zusammengeklappt/zusammengenäht für mehr Stabilität.









Dienstag, 25. August 2015

Rock



Da ich ja keine Röcke trage bzw. nur seehr selten, 
ist dieser natürlich nicht für mich.





Da das Töchterchen aber seehr oft Röckchen trägt, nämlich diese:




... dachte ich mir, ich wage mal, sowas für sie zu nähen.
Kann ja nicht soo schwierig sein, das passend hinzukriegen.

Habe also eine von diesen vier Bahnen abgepaust und rundrum ein bisschen dazugegeben, 
weil der Stoff von den vorhandenen Röcken wesentlich dehnbarer ist als dieser Karostoff.

Der Rock passt!
Ob er dann auch getragen wird, weiß ich nicht.
Man muss ihn schon geschickt kombinieren, 
damit er stylisch und nicht altbacken wirkt.




Ich hab ihn gefüttert, das Futter am Reißverschluss von Hand angenäht.
Um nicht lange überlegen zu müssen, welcher Knopf am besten passen würde,
hab ich mich für einen großen schwarzen Druckknopf entschieden.

Hätte man alles ein bisschen ordentlicher nähen können,
aber ich habe am selben Tag genäht, als das Töchterlein wieder von dannen gefahren ist,
da musste es schnell gehen  :-)


.....

Am Wochenende gab es statt Kuchen mal wieder ein Dessert 
aus Quark, Sahne, Himbeeren, und zur Deko Rohrzucker, Heidelbeeren und Minzblätter.
Mmmhhmm...











Sonntag, 23. August 2015

"Hier ist´s jetzt unendlich schön..."



Da muss ich mich Goethes Schwärmerei über den Wörlitzer Park einfach mal anschließen.
Könnte gleich weiterzitieren: "Warum in die Ferne schweifen,..."
(Wobei der olle Goethe ja überall war.
Wo man auch hinkommt...
Selbst am Gardasee!)

Töchterlein hatte gestern die Idee, einen abendlichen Spaziergang in Wörlitz zu machen, 
nämlich während dort ein Gondelkonzert stattfindet.
Und es war so herrlich,
den Cellisten zu lauschen,
während man die Landschaft im erblassenden Sonnenlicht 
und die Spiegelungen im Wasser genießt.



....



.....




Links sieht man die Gondeln, in denen die Zuschauer sitzen, die das Konzert nicht kostenlos hatten ...
aber dafür was Leckeres zu essen 
:-D




Noch weiter links stehen die Gondolieren, die das Publikum gebracht haben.




Hinter den Büschen die Instrumentenkästen:




Die Musiker und das Auditorium:




Ja, hier ist´s unendlich schön!  :-)




Das musste ich jetzt loswerden, obwohl meine Fotos von Verona noch offen sind.

Genäht habe ich auch:




Ein paar Bilder zeige ich noch in einem extra Post, mit dem ich mich HIER beteiligen will.
Aber der Post sollte dann vielleicht nicht so lang sein...


Habt einen schönen Sonntag!




Samstag, 22. August 2015

Focacciabrot und Gardasee



In Italien hab ich mich wieder an das Focacciabrot erinnert und gestern gebacken.
Normalerweise gehört wohl nicht so viel Belag auf ein solches Fladenbrot (KLICK),
aber das sollte schließlich ein komplettes Abendbrot werden.

Ich habe das Teigrezept halbiert und im Brotbackautomaten im Teigprogramm zubereitet, 
das ging wieder suuper und das "Brot" ist soo schön fluffig geworden.

Ganz unten schreib ich mal die Zutaten auf, falls jemand auch Appetit hat...


(wegen der Größe: das ist ein Kuchenteller)


Vorher müsst Ihr noch Bilder vom Gardasee anschauen  :-)
Nach den drei Tagen in Rom wollten wir nur abmatten, chillen oder wie sagt man :-)
An drei von vier Tagen haben wir das auch gemacht. 
An einem Tag konnten wir´s nicht lassen und sind nach Verona gefahren, aber davon später.

Zum Entspannen gehört Ausschlafen und dann ganz lange Frühstücken auf dem Balkon -
mit diesem Ausblick.


(Nein, das Frühstück hat nicht bis in die Nacht gedauert!)


Man hat gut den Gardasee gesehen, nur auf den Fotos irgendwie nicht...

Dann sind wir halt so rumspaziert.
Zweimal waren wir baden, aber nicht im Gardasee, sondern weiter höher an zwei Bergseen -
da war es kühler und nicht so überfüllt.




Und hier der Gardasee und das Örtchen Limone:




Diese Gegensätze zwischen den hohen Bergen und dem riesigen klaren See sind so reizvoll.





Der Name Limone hatte ursprünglich gar nichts mit Limonen zu tun,
und trotzdem haben sie sich als Kennzeichen durchgesetzt.






Am letzten Nachmittag haben wir uns in der Cascata Varone (KLICK) abgekühlt.
Das ist ein Wasserfall in einer kleinen Schlucht, den man begehen kann. 
Fotografieren ist da schlecht, man zieht nur den Kopf ein.
Und man friert endlich mal  :-)







Nun sind wir fast durch mit den Urlaubsbildern  :-) .

......


Und so sind die Focacciabrote entstanden:
Der Teig ist die Hälfte vom Originalrezept aus einer Zeitschrift, 
so passt der Teig auch nach dem Gehen noch gut in den Brotbackautomaten.
Bei mir sind sechs kleine Fladen draus geworden.

1/2 Würfel Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
50 ml (4 EL) Olivenöl
2 EL Honig
500 g Mehl

Die Fladen hab ich mit Tomate, Zucchini, Mais, Oliven, Basilikum belegt,
mit Olivenöl beträufelt, Salz und Pfeffer und dann Mozzarella und ein bisschen Reibekäse drauf
und dann 20 min. gebacken bei Stufe 5 im Gasherd.





Donnerstag, 20. August 2015

Sommerkleidchen und ein bisschen Gelaber :-)



Beim Kofferpacken vor dem Urlaub hab ich endlich mal 
- zumindest ansatzweise und ganz vorsichtig -
ein paar Dinge aussortiert,
bei den Shirts und Tops.

Und dabei fiel mir ein, dass ich doch mal so ein einfaches Kleidchen nähen wollte, 
großes-Stoffstück-an-abgeschnittenes-Top.




Das hab ich dann jetzt mal gemacht.
Aber eigentlich war es nicht ganz einfach 
und ob sich das gelohnt hat, weiß ich noch nicht so recht.
Auf jeden Fall ist es ein bequemes Kleidchen für Zuhause  :-)

Den gemustertes Jersey hab ich mal geschenkt bekommen.
Er ist ganz dünn, blöd beim Nähen (wie immer), aber sehr angenehm zu tragen.




Zwischen Ober- und Rockteil hab ich einen doppelten Bundstreifen eingesetzt,
die Rockteile hinten gekräuselt und vorn in Falten gelegt 
und die Armausschnitte mit doppeltem Jerseystreifen eingefasst (weil er ja so dünn ist).

Für die BH-Träger müsste ich mal so´n Teil kaufen, 
mit dem man sie mittig zusammenklammern kann.
Büroklammern sollen wohl auch gehen. Hab ich gelesen.

Die Seitennähte ziehen sich ganz schön zusammen, da reicht hoffentlich Bügeln.



.... 

Ansonsten kann ich stolz verkünden,
dass ich zweimal eine Quarksahnetorte mit Heidelbeeren gebacken habe.
Für die Quarkmasse habe ich zum ersten Mal Gelatine verwendet (die Blätter).
Das ist ja ganz einfach. 
Weiß gar nicht, warum ich mich das noch nicht getraut habe.
Nun müsste ich mal eine vegetarische Gelatine-Variante finden, 
denn die Vegetarierin, die z. Z. zuhause ist, verschmähte beide Kuchen.

Das ist unser Heidelbeerstrauch. Der ist ziemlich groß.
Und wenn die noch hängenden Früchte nachgereift sind, wird das noch ein Kuchen.





Und das ist der Kuchen.
Mit "Backen" hab ich oben übertrieben, es war viel zu heiß zum Backen - das ist ein Fertigboden.





Den ersten Kuchen hatte ich in der Springform gemacht (da passt mehr Masse rein)
und so einen Boden "ohne Backen" aus Zwieback-Butter-Mischung gemacht, 
aber der war nicht soo toll, darum in der zweiten Variante der gekaufte Boden.

Für die oberste fruchtige Schicht habe ich pürierte Heidelbeeren 
mit ein bisschen Wasser und Tortengusspulver angedickt.

Inzwischen steht schon wieder eine Kalte Schnauze im Kühlschrank  :-)
Es war mehrfach Besuch am Kaffeetisch, also macht Euch keine Sorgen!  :-)

.....

Und noch ein bisschen Dies und Das...

Ich habe schon vor längerer Zeit dieses Putzdingens (siehe Foto) im Internet bestellt.
Aber jetzt erst ausprobiert, weil der Drei-Euro-Wischmop von dem Markt, 
für den die blonde Tussi immer wirbt, 
noch nicht mülltonnenreif genug war (Ach, EINMAL geht noch).




Also ich krieg diesen neuen Super-Power-Wischmop nicht trockengeschleudert, 
nicht mal annähernd. 
Eher klitscheklatschetropfnass  :-)

Muss ich das noch üben??

Hat jemand so ein Superprodukt? Oder kennt jemand so ein Ding in funktionstüchtig?



Mittwoch, 19. August 2015

Der dritte Tag in Rom



An dem dritten und letzten Tag in Rom strebten wir mehr Schatten und mehr Natur
(also weniger Menschen und weniger Autos) an,
was durchaus gelungen ist.

Zuerst zum Piazza del Popolo...




... dort den Hang hinauf, an der Villa Medici vorbei und den Ausblick auf Rom genossen.




Die Spanischen Treppen wieder runter 
(von der sieht man auf den Fotos vor lauter Menschen nix, das kann man echt nicht zeigen)
und einen Abstecher in die Shoppingmeile der Schönen und Reichen gemacht:




Schnell wieder geflüchtet in die Villa Borghese.
Villa steht in diesem Fall für Park:




Und von dort zu einem versteckten Viertel, in dem wirklich kein Mensch zu sehen war.
Eine ganz fantasievolle Architektur wie in einem Märchenland:





Und wieder Verschnaufen im Park Borghese:




Was ich wirklich, wirklich gut fand, waren die Trinkbrunnen in ganz Rom,
an denen man seine Flasche füllen und sich erfrischen kann.
Gibt´s wirklich überall, auch z. B. auf dem Petersplatz,
und ist so toll bei der Hitze:




Der letzte Tag in Rom endete, wo der erste angefangen hat: Am Piazza Navona,
Um diese Zeit war da viel mehr los als beim ersten Besuch.




Natürlich endete jeder Tag mit einem leckeren Essen.
Beim Italiener natürlich  :-D

Am nächsten Tag ging´s dann weiter, nee eher zurück, zum Gardasee....